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LIBS, XRT, NIR & Co. – warum moderne Sortierer gute Siebmaschinen lieben

Lesezeit 6 Minuten

Von Robin Isert

Veröffentlicht: 02.06.2026

Aktuallisiert: 03.06.2026

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Blog Inhaltsverzeichnis

Wie eine exakte Klassiersiebung die Leistung Ihrer Sensorsortierer deutlich steigert – und was Sie bei der Linienplanung beachten sollten

LIBS-, XRT-, XRF- und NIR-Sortierer gelten unter Recyclern als High-End-Lösungen für moderne Recyclingtechnik. Sie stehen für höchste Genauigkeit bei der Erkennung von Recyclingmaterialien, eine vollautomatische Sortierung der Stoffe und eine maximale Wertstoffrückgewinnung – heute sogar schon oft mit KI-gestützter Erkennung.
Doch: Damit diese intelligenten Sortierer präzise und damit zugleich wirtschaftlich rentabel arbeiten können, muss das Inputmaterial richtig vorbereitet sein.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor dabei? Die exakte Siebung nach definierten Kornbandbreiten. Also die Vorsortierung des Materials rein nach Größe.

Denn nur wenn die Körnungen exakt eingehalten werden und keine Störstoffe (z.B. Feinmaterial oder Langteile) mehr im Material enthalten sind, können LIBS-, NIR-, XRF- oder XRT-Technik ihr volles Potenzial nutzen.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen:
• Warum gute Siebtechnik der richtige Partner für moderne Sortiergeräte ist
• Was bei der Linienauslegung einer Recyclinganlage in Punkto Siebung zu beachten ist
• Und wie Sie durch richtige Klassiersiebung die Sortierleistung und Rentabilität Ihrer gesamten Anlage deutlich steigern können
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Warum die exakte Siebung so wichtig für Ihre Sortieranlage ist

Müll ist nicht gleich Müll

Ob LIBS-Sortiertechnik, Nahinfrarot-Sortierung (NIR) oder Röntgensortiertechnik (beispielsweise XRF und XRT) – alle Sensorsortiergeräte performen am Besten, wenn das zugeführte Material sauber nach Größe sortiert ist.
Dazu ist es nötig, dass z.B. Feinmaterial (in der Regel sehr schmutzbehaftet) vorab abgesiebt wird. In der Praxis eignen sich dazu Siebschnitte von z.B. 0-10, 0-15 oder je nach Recyclingziel z.B. auch 0-20 mm.
Dadurch wird das sehr feine Material, das die Sortiergeräte nur verschmutzen oder auch beschädigen könnte (z.B. durch ein Festsetzen unter den Förderbändern), zuverlässig von der empfindlichen Sortiertechnik ferngehalten.
Zudem wird mit den weiteren Siebschnitten, von z. B. 10 – 30 mm, oder 20 – 60 mm, die ideale Kornband-Verteilung für die Sortiergeräte erzeugt. Den Sortiergeräte arbeiten ideal mit einer Kornbandverteilung im Größenverhältnis 1 zu 3.

Ebenso werden mit der Siebmaschine Langteile entfernt. Das hat den Vorteil, dass zu detektierendes Material nicht von größeren Teilen verdeckt oder überlagert wird.
Zudem verhindert die Absiebung der Langteile, dass sich diese beispielsweise auf dem Förderband des Sortiergerätes aufgrund der Bandgeschwindigkeit ungewollt aufstellen. Das reduziert die Gefahr von Beschädigungen der über dem Förderband angebrachten teuren Technik.
Ziel ist es, mit der Siebung störendes, feines wie grobes, feuchtes und klebriges Material zu entfernen und so die Sortiergenauigkeit zu optimieren. Zudem sorgen gute Siebmaschinen für eine Vergleichmäßigung und Verteilung des Materials auf die gesamte Arbeitsbreite des Sortiergerätes.

Was passiert bei unsauberen Siebergebnissen?

  •  Falsche und nicht exakte Siebschnitte führen in der Praxis zum kostspieligen Verlust von Wertstoffen
  • die Zielfraktionen können leicht verunreinigt werden, was zu geringeren Verkaufserlösen führt
  • es kommt zu kostspieligen Nachsortierungen und doppelter Arbeit
  • die Sortiertechnik ist einer unnötigen Gefahr von Beschädigungen ausgesetzt

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Technischer Hintergrund – einfach erklärt

Beispiel LIBS Sortierung (Laser Induced Breakdown Spectroscopy):

Um aluminiumhaltige metallische Legierungen mittels der relativ neuen LIBS-Technologie präzise detektieren können, muss jedes einzelne Materialteil dem LIBS-Sortiergrät optimal positioniert zugeführt werden. Gut ist es, wenn es dabei auch frei von Schmutzanhaftungen ist (Stichwort Absiebung des ungewollten Feinanteils).
Beispiel NIR:
Feuchte, klebrige Biomasse oder verunreinigte Kunststoffabfälle mit anhaftenden nicht abgesiebten Feinanteilen liefern falsche Signale bei der NIR Detektion.
Fazit: Je konstanter die Körnung nach der Siebung, desto besser werden die Sortierergebnisse. Deshalb stehen wir bei SPALECK konsequent hinter unserer Philosophie BEST SCREENING. BEST SORTING.

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 4 typische Fehler – und wie Sie diese vermeiden

Fehler

  • minderwertige Fraktionierung vor den Sortiergeräten
  • Zu schmutziges, feuchtes oder klebriges Material wird den Sortiergeräten zugeführt
  • Unregelmäßige Materialzuführung
  • Verstopfen der Siebbeläge

Risiko

  • schlechte Materialausbeute, unsaubere Prozesse
  • Beschädigung der Sortiertechnik, Sortierfehler
  • Über- oder Unterlastung des Sortierers
  • Hoher Reinigungsaufwand, schlechte Kornbandverteilung für Sortierer

Lösung mit SPALECK Technik

  • Sehr exakte Siebung mit 2–5 Fraktionen je nach Siebmaschinentyp
  • Perfekt für das Recyclingmaterial gewählte Siebbeläge für saubere Fraktionen
  • Siebmaschinen, die das Material ideal abgeben oder alternativ ActiveFEED Technologie für kontinuierliche Zufuhr
  • SPALECK ModularDESIGN+ mit Schnellwechselsystem

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Die optimale Lösung: For best Sorting

Unsere SPALECK Siebtechnik ist zu 100 Prozent auf Ihren Recyclingprozess zugeschnitten. Das ermöglicht optimale Ergebnisse in der nachgelagerten Magnet- und Sensorsortierung.
Zu Einsatz kommen unter anderem

  • 3D COMBI Siebmaschinen
    Eine leistungsstarke Doppeldecker-Siebmaschine mit bis zu 5 Fraktionen.
  • Spannwellensiebmaschinen
    Ausgestattet mit innovativer Spannwellensiebtechnik – zum Beispiel mit unserem MultiZONE DECK, das unterschiedliche Beschleunigungen des Materials für einen optimalen Sieb- und Zuführprozess ermöglicht.
  • Wertstoffsiebe
    Auch unsere Wertstoffsiebe bauen wir speziell für Ihre Anwendung. Wie alle SPALECK Siebmaschinen sind sie modular und optimal anpassbar auch bei Materialwechsel.
  • ActiveFEED Aufgabebunker
    Die ActiveFEED Technolgie steht für NEXT LEVEL SORTING – von Kunden und Sortiergeräteherstellern bestätigt.

Optional:
Spezielle Features für eine Prozessoptimisierung für Ihr Recyclingmaterial.
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Was bringt Ihnen das konkret?

Vorteile für Ihren Recyclingbetrieb:

  • Höhere Sortierqualität: Erstklassiges Recyclingmaterial für optimale Verwertung
  • Weniger Nachsortierung: Zeitersparnis, optimierter Personalbedarf
  • Höherer Materialertrag: Mehr Ertrag pro Tonne, weniger Ausschuss
  • Wirtschaftlicherer Linienbetrieb: Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit, Schutz der eingesetzten Technik
  • Schnellere Amortisation der Sortierer: Mehr Output mit gleicher Technik = Steigerung des Return on Investment

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Projektbeispiele Metallrecycling und Altholzaufbereitung

Beispiel: NE-Aufbereitung

• Einsatz einer SPALECK 3D COMBI Siebmaschine ermöglicht nahezu reinigungsfreien Betrieb mit exzellenten Sieb- und Sortierergebnissen
Beispiel: Altholzaufbereitung
• Einsatz eines SPALECK Wertstoffsiebes in der Altholzaufbereitung geniert exakte Siebschnitte für die nachfolgende Metallsortierung und thermische Verwertung

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Expertenwissen kompakt

„Das wirtschaftliche Ergebnis jedes Recyclingprozesses ergibt sich aus dem Zusammenspiel der eingesetzten Technik. Wenn ich im Prozess die falsche Technik einsetze oder diese für mein Material nicht optimal geeignet ist, leidet das Gesamtergebnis. Für die Siebtechnik achten wir sehr darauf, dass die Siebung ein Erfolgsschlüssel für Ihr Recyclingergebnis ist.”
Frederik Stening, Leiter Anwendungstechnik bei SPALECK
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Über den Autor

Robin Isert

Senior Editor

Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.

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Häufig gestellte Fragen

Statische Dosiersysteme versagen bei Produktionsspitzen oder unvorhergesehenen Einleitungen. Unsere modernen Anlagen nutzen Pufferspeicher und eine intelligente Echtzeit-Dosierung. Steigt die Fracht (z. B. durch eine Tankreinigung in Ihrer Produktion), passt die Steuerung die Chemikalienmenge an, um Grenzwertüberschreitungen sicher zu verhindern.

Die Wahrheit ist: Fällung und Flockung reinigen zwar das Wasser, verschieben die Schadstoffe aber in die Feststoffphase. Das erhöht das Schlammvolumen.
Unsere Anlagen sind deshalb so konzipiert, dass sie eine optimale Flockenkompaktheit erreichen. Zudem lässt sich der Schlamm hervorragend durch unsere Kammerfilterpressen oder Dekanter entwässern. Wir berechnen Ihnen bereits in der Testphase das voraussichtliche Schlammvolumen, damit Sie die Entsorgungskosten exakt kalkulieren können.

Ja, absolut. In den meisten Fällen müssen keine komplett neuen Anlagen gebaut werden. Wir bei der SPALECK Wassertechnik integrieren moderne Dosierstationen, statische Mischer oder optimierte Flockungsreaktoren (Reifungsbecken) direkt in Ihre bestehende Infrastruktur, um die Reinigungsleistung zu steigern (Retrofitting).

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